Goslars Altstadt ist Welterbe – und anders als viele Fachwerkstädte geprägt von dunklem Schiefer, Kirchtürmen und den Häusern reicher Gilden. Der Rundgang verbindet die wichtigsten Stationen und dauert ohne Museen etwa zwei Stunden.
5
Stationen
ca. 2 Std.
ohne Museen
Welterbe
seit 1992
1. Marktplatz
Blick über die Dächer der Goslarer Altstadt.
Das Herz der Stadt: das gotische Rathaus, der Marktbrunnen mit dem goldenen Adler und das spätgotische Gildehaus Kaiserworth, heute Hotel. Am Kämmereigebäude gegenüber erzählt ein Figuren- und Glockenspiel mehrmals täglich die Geschichte des Bergbaus am Rammelsberg. Dahinter ragen die ungleichen Türme der Marktkirche St. Cosmas und Damian auf.
Planen Sie den Start so, dass Sie das Glockenspiel erleben – die Zeiten hängen an der Tourist-Information am Markt aus.
2. Schuhhof
Wenige Schritte vom Markt liegt der älteste Platz der Stadt, umgeben von Fachwerkhäusern. Im Advent steht hier der Weihnachtswald.
3. Brusttuch und Bäckergildehaus
Das Brusttuch ist eines der auffälligsten Häuser Goslars – ein Patrizierhaus mit reich geschnitztem Obergeschoss. In der Nähe steht das Bäckergildehaus als Zeugnis der Zünfte, die die Stadt prägten.
4. Kaiserpfalz und Domvorhalle
Am Südrand der Altstadt liegt die Kaiserpfalz. Davor steht die Domvorhalle – der letzte Rest des abgerissenen Doms.
5. Breites Tor und Zwinger
Von der Stadtbefestigung sind das Breite Tor im Osten und der mächtige Wehrturm Zwinger erhalten. Der Zwinger liegt erhöht und bietet einen Blick über die Dächer.