Die Burg Regenstein ist keine gewöhnliche Burg: Ihre Räume wurden direkt in den Sandsteinfelsen gehauen. Hoch über dem Harzvorland nördlich von Blankenburg erkunden Sie Felsenkammern, Reste der späteren Festung und einen Rundumblick bis zum Brocken.
~3 km
nördlich von Blankenburg
10–18 Uhr
täglich April bis Oktober
HWN 80
Stempelstelle Harzer Wandernadel
Geschichte
Auf einem Sandsteinrücken nördlich von Blankenburg saßen vom 12. bis ins 15. Jahrhundert die Grafen von Regenstein. Statt Mauern aufzuschichten, hieben sie viele Räume direkt in den Fels – diese Felsenkammern sind bis heute erhalten. Ab 1671 bauten die Preußen die Anlage zur Festung aus; im Siebenjährigen Krieg wurde sie 1758 durch die Explosion von Pulvervorräten zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Was Sie sehen
Felsenkammern
In den Sandstein gehauene Burgräume – das Besondere am Regenstein.
Rundumblick
Über das Harzvorland, die Teufelsmauer und bei klarer Sicht bis zum Brocken.
App-Zeitreise
Mit einer Augmented-Reality-App lässt sich die Burggeschichte interaktiv erkunden – besonders für Kinder.
Veranstaltungen
Traditionell Wikingerfestspiele zu Ostern und Mittelaltermarkt zu Pfingsten (2026: 4.–6. April bzw. 23.–25. Mai).
Öffnungszeiten
Zeitraum
Öffnungszeiten
1. April – 31. Oktober
täglich 10–18 Uhr
1. November – 31. März
Mittwoch bis Sonntag 10–16 Uhr
Bei schlechtem Wetter kann die Anlage geschlossen bleiben. Der Eintritt ist kostenpflichtig; aktuelle Preise für normale Besuchstage haben wir nicht verlässlich gefunden – bitte bei der Stadt Blankenburg bzw. vor Ort erfragen. Zu Festen gilt ein eigener Wegezoll (2026: 12 € Erwachsene, Familien 30 €).
Anreise
Auto: Über die B81 nördlich von Blankenburg, der Beschilderung folgen. Parkplatz am Waldrand unterhalb der Burg, von dort etwa 15–20 Minuten bergauf.
Bahn: Bis Blankenburg (Harz), von dort Bus, Taxi oder zu Fuß (rund 45 Minuten).
Barrierefreiheit: Die letzten Meter zum Burggelände sind nicht barrierefrei.